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Ist das noch lustig? Fahrer wirft Kind aus dem Bus und die BVG reagiert mit Häme

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Seit ihrem teuer angeschobenen Imagewandel ist das Social-Media-Management der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) oft und zurecht gelobt werden. Der gewitzte und selbstironische Umgang mit Kritik dürfte auch beim ein oder anderen verärgerten ÖPNV-Kunden bereits für ein Schmunzeln gesorgt haben. Doch gelingt der Drahtseilakt mit unzufriedenen Gästen nicht immer – im Falle eines kleinen Jungen haben sich die Marketing-Profis daneben benommen.

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Was vorgefallen ist, hat der Tagesspiegel in seinem Checkpoint-Newsletter zusammengefasst: Demnach hatte ein Berliner Busfahrer während der Fahrt offenbar die Geduld mit einem jungen Fahrgast verloren, der fröhlich vor sich hingepfiffen hatte. Nachdem der Fahrer den Jungen bereits ruppig ermahnte, ihn aber nicht habe stoppen können, habe der Fahrzeugführer auf die Bremse  getreten– und den Jungen samt Geschwistern aus dem Bus geworfen.

Eine Frau, laut Tagesspiegel Zeugin des Vorfalls, fand die Situation offenbar befremdlich und entschied, sich zu beschweren – bei Twitter. In Richtung des BVG-Accounts “Weil wir dich lieben” (so lautet der Slogan der BVG) schrieb sie: “Hier wurde gerade ein kleines Kind aufgefordert, den Bus zu verlassen, weil es fröhlich gepfiffen hat. Haben wir Mitfahrer nicht so recht verstanden. Ihr habt doch sonst so gute Laune!?”

Die gute Laune mussten die BVG-Mitarbeiter hinter dem Social-Media-Kanal dann auch gleich unter Beweis stellen. In gewohnt selbstironischer Manier twitterte “Weil wir dich lieben” zurück. “Verstehen wir auch nicht”, leiteten sie ihre Antwort ein. “Also, warum du uns grundsätzlich gute Laune unterstellst.” Lustig geht anders. Und gewiss auch nicht immer.

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