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Sehr lustig, WDR

Unter Journalisten gelten die PR-Arbeiter der Öffentlich-Rechtlichen-Sender oft als ein wenig trottelig. Die stereotypen Vorwürfe: Trends werden verschlafen, der Hierarchie-Dschungel innerhalb der Sender verhindert das schnelle Umsetzen einfachster Projekte und das Internet und seine kommunikativen Funktionsweisen werden nicht einmal im Ansatz verstanden. Das ist natürlich übertrieben und oftmals falsch. Schön, wenn die öffentlich rechtlichen diese […]

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Unter Journalisten gelten die PR-Arbeiter der Öffentlich-Rechtlichen-Sender oft als ein wenig trottelig. Die stereotypen Vorwürfe: Trends werden verschlafen, der Hierarchie-Dschungel innerhalb der Sender verhindert das schnelle Umsetzen einfachster Projekte und das Internet und seine kommunikativen Funktionsweisen werden nicht einmal im Ansatz verstanden. Das ist natürlich übertrieben und oftmals falsch. Schön, wenn die öffentlich rechtlichen diese Vorurteile trotzdem immer wieder bedienen.

Jüngstes Beispiel:
Heute Morgen verschickt der WDR eine Pressemitteilung mit Sperrfrist und drei Ausrufezeichen. „!!! Sperrfrist beachten!!! NDR-Reporter Eric Friedler erhält Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2008 – Verleihung am 16. Oktober in Köln.“ Weiter steht in der PM: „Sperrfrist für alle Medien: Donnerstag, 19 Uhr!“ Das Ziel der Kölner Geheimaktion ist: Der Preisträger des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2008 darf auf keinen Fall vor 19 Uhr bekannt werden.

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Dumm nur, wenn man gleichzeitig die Pressemitteilung auch auf der eigenen Homepage veröffentlicht.

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